My favorite beauty product: Kokosnussöl

Mein erster Blogeintrag – wie aufregend! Diesen will ich meinem Lieblings-Beauty-Produkt widmen, dem Kokosnussöl.

sommergirls kokosnussöl kosmetik

Entdeckt habe ich Kokosnussöl vor ca. 2,5 Jahren über einen Blog, den ich regelmäßig lese. Die Bloggerin schrieb begeistert von den Vorzügen und Anwendungsmöglichkeiten im Beauty- und Körperpflege-Bereich. Kokosnussöl als Haarkur?  Echt jetzt? Ich war nicht wirklich überzeugt.

Doch dann las ich online einen Artikel über Hautpflege, der angab, dass bis zu 80 % aller in einem Hautpflegeprodukt enthaltenen Inhaltsstoffe,  die wir auf die Haut auftragen, im Blutkreislauf landen. Gruselige Vorstellung,  oder?

Die Haut ist unser größtes Organ. Durchschnitt trägt ein erwachsener Mensch 1,8 qm Haut durch die Gegend. Die Textur der Haut ist fest genug, um unseren wasser-basierten Körper zusammen zu halten, jedoch auch durchlässig genug, um z.B. Schweiß durchzulassen.

Nur funktioniert das System eben auch anders herum: was auf der Haut ist, kann ggf. auch durch sie in den Körper gelangen. Nun, vielleicht nicht gerade grobkörnig Schmutz, aber mikroskopisch kleine Bestandteile einer Hautpflege-Creme schon.

Haben Sie jedoch schon mal geschaut, was beispielsweise in Ihrer Body Lotion drin ist, die sie jeden Morgen großzügig auf Ihre 1,8 qm Haut auftragen? Ich wette, einen Großteil der Inhaltsstoffe kennen Sie nicht, oder? Geht mir ebenso… ich jedoch wollte nicht Stoffe in meinen Blutkreislauf gelangen lassen, die ich nicht kenne.

Fazit: Eine Alternative zur Body Lotion musste her. Nur was? Nun, hier kommt wieder mein Freund, das Kokosnussöl, ins Spiel. Ich hatte auf besagtem Blog gelesen, dass die Verfasserin das Öl auch als Body Moisturer nutzt.

Gesagt – getan. Ich kaufte eine kleine Portion Kokosnussöl und cremte mich nach dem Duschen damit ein. Ich sollte wohl kurz erwähnen,  dass Kokosnussöl bei Temperaturen unter 25 °C weiß-milchig und fest ist, jedoch bei Kontakt mit der Haut aufgrund der Körpertemperatur schmilzt. Das Gefühl ist seidig weich,  der Geruch nur leicht kokosnussig. Vorsicht bei der Menge, man braucht wesentlich weniger als bei normaler Body Lotion. Schließlich wollen wir doch nicht glänzen, wie ein eingefettetes Weihnachtsschwein, right?

Das Gefühl danach war … gut. Weniger fettig, als ich dachte. Weniger klebrig, als so manche Marken-Body-Lotion (gerade im Sommer unangenehm).

Der Wow-Effekt kam am nächsten Morgen. Meine Hut war seidig zart. Das hatte ich mit gewöhnlichen Cremes nicht hin bekommen. Und – größter Vorteil für mich Geruchssensibelchen (aka: willst Du mich ärgern, schenkt mir einen Präsentkorb mit einer Mango-Handseife, einem Vanilleshampoo,  einer Cranberry-Bodybutter und einem Ananas-Lippenbalsam – pfui,  meine Nase winselt nach Erbarmen! ): kein Geruch! Natürlich kann man noch Belieben Duftstoffe zugeben. So schmelze ich gerne etwas Kokosnussöl und vermischen es mit z.B. Momoi-Öl (= Kokosnussöl mit thaitianischer Blütenduft). Oder nach Belieben Vanille, Zitrusfrüchte oder auch Lavendel.

Beim Kauf von Kokosnussöl sollte man auf folgende Dinge achten: Das Öl sollte bio angebaut worden sein, kaltgepresst und fair trade sein. In den meisten Bioladen findet man tolle entsprechende Produkte.

Ich selbst bin Fan des Bio-Kokosnussöls der Ölmühle Sollingen . Ich kaufe hier gerne das 1l- Bügelglas. Die Menge reicht bei mir 3-4 Monate;  die Bügelgläser nutze ich dann in der Küche als Aufbewahrungsbehälter für z.B. rote Linsen. Praktisch und auch noch dekorativ!

Über die vielen weiteren begeisternden und einfachen Nutzungsmöglichkeiten werde ich bei Gelegenheit in einem weiteren Post berichten.

This entry was posted in Beauty.

Schreibe einen Kommentar